Am 7.4. war es endlich wieder soweit!!! Die Mofa-AG konnte endlich praktisch üben. Alle Teilnehmer haben schon lange darauf zu gefiebert, mit den beiden Schulmofas über den leeren Schulhof zu fahren. Zuerst gab es Übungen zur Sicherheit, zur Beherrschung des Mofas und dann zum vorsichtigen Anfahren. Später dann wurden fahrtechnische Übungen durchgeführt, Slalom, Vollbremsung, Geländefahrt, über ein Brett und die „Acht“ musste bewältigt werden. Alle waren sehr zufrieden, es hat unglaublichen Spaß gemacht , so dass am Ende alle heil nach Hause konnten.
Viel Feingefühl wird bei dieser Arbeit vorausgesetzt
Am 9. April hatten wir erneut das große Vergnügen, die Rehabetriebe Zieverich an unserer Schule begrüßen zu dürfen. Die Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufen hatten die einmalige Chance, den gesamten Vormittag in die vielfältigen Bereiche der Werkstatt für Menschen mit Behinderung einzutauchen.
Es gab zahlreiche spannende Bereiche, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Talente und Interessen entdecken konnten. Im Siebdruckbereich hatten sie die Möglichkeit, eigene Designs auf verschiedenen Materialien zu drucken und ihre Kreativität auszuleben. In der Schreinerei konnten sie mit einem Standbohrer persönliche Schlüsselanhänger herstellen. Der Bereich Hauswirtschaft bot den jungen Erwachsenen die Gelegenheit, professionelles Fensterputzen zu üben, kleine Snacks zuzubereiten oder an einem Messerquiz teilzunehmen.
Ein Schüler übt den Umgang mit dem Laubbläser
Ein besonderes Highlight des Tages war der Laubbläserparcours, bei dem die Teilnehmenden ihre Geschicklichkeit und Koordination unter Beweis stellen konnten. Dabei galt es, Bälle mit dem Laubbläser ins Ziel zu befördern – eine aufregende Herausforderung, die für viel Freude und Begeisterung sorgte.
Nach den Aktivitäten hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, den Mitarbeitenden der Rehabetriebe Zieverich Fragen zu stellen. Sie waren interessiert an Themen wie Arbeitszeiten, Pausenregelungen und dem Weg zur Arbeit. Die Mitarbeitenden beantworteten geduldig alle Fragen und gaben den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ihren Berufsalltag.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reha-Betriebe standen den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort
Insgesamt war der Besuch der Rehabetriebe Zieverich an unserer Schule ein großer Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten testen, sondern auch interessante Einblicke in die Arbeitswelt gewinnen. Ein herzliches Dankeschön an die Rehabetriebe Zieverich für diese bereichernde und inspirierende Erfahrung!
Herr Bodewig zeigt den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll am Modell, wie schnell sich Rauch in einem Haus verbreitet
Am 18. März 2025 hatten die Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufe die Gelegenheit, die Berufsfeuerwehr in Bergheim zu besuchen. Dieser Ausflug diente dazu, das Wissen der Schülerinnen und Schüler über das Thema Sicherheit zu festigen. Hierbei standen wichtige Aspekte wie das Absetzen eines Notrufs, das richtige Verhalten im Brandfall und der Umgang mit einem Feuerlöscher im Fokus.
Wie fühlt sich eigentlich feuerfeste Kleidung an? Die Schüler durften es zumindest ertasten.
Während des Besuchs hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen Teil des Feuerwehrgebäudes zu besichtigen. Ein besonderes Highlight war, dass alle Teilnehmer in einem Feuerwehrauto Platz nehmen durften. Zudem hatten sie die Gelegenheit, einen Feuerwehrmann in voller Montur zu „befühlen“ und ihm ihre eigenen Fragen zu stellen.
Auch der Umgang mit dem Feuerlöscher will geübt sein: Hier übt eine Schülerin das Löschen eines Brandherdes.
Herr Bodewig von der Feuerwehr führte die Gruppe auf sehr kurzweilige Art und Weise durch das Programm und ging dabei ausführlich auf die Fragen der jungen Erwachsenen ein. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von den Einblicken in die spannende und verantwortungsvolle Arbeit der Feuerwehrmänner und -frauen.
Als Schule freuen wir uns sehr, dass wir die Möglichkeit hatten, einen so tiefen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zu erhalten.
Am 19. Februar 2025 besuchten die Schülerinnen und Schüler der
Berufspraxisstufe 2 das Max Ernst Museum in Brühl. Im sogenannten Tanzsaal hatten sie die Gelegenheit, eine beeindruckende Skulptur des Künstlers Max Ernst zu bewundern. Anschließend erkundeten die Schülerinnen und Schüler einige seiner Bleistiftwerke, die mit der einzigartigen Frottage-Technik erstellt wurden.
Besonders spannend war es für die Schülerinnen und Schüler, selbst kreativ zu werden. Mithilfe von Alltagsgegenständen wie einem Kamm, einer Muschel und Gummisohlen konnten sie eigene Figuren legen und so das Prinzip von Max Ernsts Arbeiten nachvollziehen. Danach ging es ins Fantasielabor, das sich hinter dem ehemaligen Wohnhaus von Max Ernst befindet. Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eigene Werke mit der Frottagetechnik zu gestalten und ihre kreativen Ideen auszuleben.
Dank der Nutzung des Max-Shuttles konnte der Ausflug ohne zusätzliche Kosten für den Transport realisiert werden, was die gesamte Erfahrung noch angenehmer machte. Es war ein lehrreicher und inspirierender Tag, der den Schülerinnen und Schülern einen tiefen Einblick in das Werk und die Techniken von Max Ernst bot.
Am Ende des Jahres durften wir – die Klasse M2 – noch etwas ganz Tolles erleben! Wir waren Teil eines inklusiven Pferdeprojekts, welches durch eine Förderung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW ermöglicht und durch den Verein „TheraKids e.V.“ auf dem Rosenhof in Bergheim-Glessen durchgeführt wurde.
Gemeinsam mit einer fünften Klasse des Gutenberg-Gymnasiums in Bergheim entdeckten wir die Welt der Pferde und konnten auf diese Weise Kontakte zu den Tieren aber auch zu den Kindern der anderen Schule knüpfen. Diese Erlebnisse wurden im Rahmen gegenseitiger Besuche an den unterschiedlichen Schulen ausgebaut und intensiviert. Das war schön, interessant und aufregend.
Ein unvergessliches Erlebnis! Vielen Dank an alle Beteiligten!
Im Rahmen des Selbstbehauptungskurses „WenDo“ für Mädchen, der Anfang November bereits zum achten Mal stattfand, hatten insgesamt 12 Schülerinnen der Mittel- und Oberstufen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung zu stärken.
Der Kurs wurde von erfahrenen Trainerinnen geleitet, die sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Übungen vermittelten.
Die Inhalte des Kurses umfassten verschiedene Aspekte der Selbstbehauptung, darunter:
1. Körpersprache und Auftreten: Die Mädchen lernten, wie sie durch eine selbstbewusste Körpersprache und ein sicheres Auftreten ihre Präsenz stärken können.
2. Kommunikationstechniken: Es wurden Techniken vermittelt, um in schwierigen Situationen klar und bestimmt zu kommunizieren, ohne aggressiv zu wirken.
3. Konfliktbewältigung: Die Teilnehmerinnen erarbeiteten Strategien, um Konflikte friedlich zu lösen und sich in herausfordernden Situationen zu behaupten.
4. Selbstverteidigung: In praktischen Übungen erlernten die Mädchen einfache Selbstverteidigungstechniken, die ihnen helfen, sich in bedrohlichen Situationen zu schützen.
Insgesamt war der Selbstbehauptungskurs ein großer Erfolg und wir freuen uns aufs nächste Mal!
Frau Delbach (rechts im Bild) erklärt den jungen Erwachsenen die Regeln des Stadtarchivs
Am 19. November hatten sieben Schüler der Berufspraxisstufen die einmalige Gelegenheit, das Stadtarchiv in Bergheim zu besuchen. Dieser interessante Ausflug fand am Vormittag statt und bot den Schülern die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Archivarbeit zu werfen.
Während der Besichtigung konnten die Schüler die beeindruckenden Magazine des Archivs erkunden, die mit fahrbaren Rollregalen ausgestattet sind. Diese Regale ermöglichen eine effiziente und platzsparende Aufbewahrung der historischen Dokumente. Besonders spannend war für die Schüler die Gelegenheit, alte Meldekarten und Geburtsurkunden zu betrachten, von denen einige sogar aus dem 18. Jahrhundert stammten und in französischer Sprache verfasst waren.
ein Schüler scannt eine alte Postkarte um sie zu digitalisieren – die sensiblen Dokumente dürfen nur mit Handschuhen berührt werden
Nach der informativen Führung hatten die Schüler die Möglichkeit, an drei verschiedenen Stationen selbst aktiv zu werden. Sie durften mit einem Minibügeleisen Risse in alten Dokumenten verkleben, alte Postkarten und Dokumente scannen und schließlich Dokumente umbetten sowie Kartons falten. Diese praktischen Tätigkeiten ermöglichten es den Schülern, ein Gefühl für die sorgsame Arbeit im Archiv zu entwickeln und den respektvollen Umgang mit historischen Materialien zu erlernen.
die Reparatur von Rissen erfordert Fingerspitzengefühl und ein Minibügeleisen
Der Besuch des Stadtarchivs war nicht nur lehrreich, sondern auch eine wertvolle Erfahrung, die den Schülern einen tieferen Einblick in die Bedeutung der Archivierung und den Erhalt von Geschichte gegeben hat. Wir danken Frau Delbach und ihren Mitarbeiterinnen für die herzliche Aufnahme und die spannenden Einblicke in die Welt der historischen Dokumente!
Am 13. November fand in Bergheim-Glesch eine bedeutende Aktion zur Reinigung der Stolpersteine statt, an der vier Schüler der Berufspraxisstufe teilnahmen. Diese Steine sind ein wichtiges Mahnmal, das an die Schicksale von Menschen erinnert, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden.
Frau Delbach, Leiterin des Stadtarchivs in Bergheim, begleitete die Schüler und brachte die notwendigen Reinigungsmittel mit. Gemeinsam machten sich die Schüler daran, die Stolpersteine von zwei jüdischen Familien – der Familie Levy und der Familie Gottschalk – zu reinigen. Diese Familien litten unter dem nationalsozialistischen Regime und wurden schließlich deportiert.
nach der Reinigung erstrahlen die Stolpersteine in neuem Glanz
Im Vorfeld der Aktion setzten sich die Schüler im Unterricht intensiv mit der Thematik auseinander. Dies ermöglichte es ihnen, die Bedeutung der Stolpersteine und die Geschichte der betroffenen Familien besser zu verstehen. Die Reinigung der Stolpersteine fügte sich somit nahtlos in den unterrichtlichen Kontext ein und wurde zu einer wertvollen praktischen Erfahrung.
Während der Aktion brachte Frau Delbach originale Meldekarten und Geburtsurkunden der Familien mit und erzählte den Schülern von deren Schicksalen. Diese persönlichen Einblicke machten die Geschichte lebendig und verdeutlichten die Tragweite der Ereignisse, die sich in der Vergangenheit abgespielt haben.
Die Reinigung der Stolpersteine war nicht nur eine praktische Tätigkeit, sondern auch ein wichtiger Schritt, um das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten. Die Schüler trugen aktiv dazu bei, die Erinnerung an die Familien Levy und Gottschalk zu bewahren und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.
Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und die wertvollen Einblicke, die diese Aktion ermöglicht hat.
Am 5. November fand die mittlerweile vierte Berufswahlmesse für Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf statt. Wie bereits 2016, 2018 und 2022 präsentierten sich viele lokale Betriebe und Institutionen, wie der Integrationsfachdienst, die Agentur für Arbeit oder das Projekt „Bo-Hürth“ im Foyer des Adolf-Kolping-Berufskollegs in Kerpen-Horrem.
Die Besucher konnten sich informieren, Fragen stellen, Kontakte knüpfen, aber vor allem praktisch tätig werden und dadurch einen kleinen Einblick in die einzelnen Berufsfelder erlangen. Die Bedienung einer Lochfräse, das Bepflanzen eines selbstgemachten Blumentopfes oder das Arbeiten mit einem Laubbläser, all das und noch viel mehr war möglich und erlaubte den jungen Erwachsenen einen Einblick in ein mögliches späteres Betätigungsfeld.
BMTV hat einen schönen Filmbeitrag erstellt, der hier anzuschauen ist.
Die jungen Fußballerinnen und Fußballer der Unterstufenklassen zeigten am 23. September eine tolle Leistung beim Fußballturnier des Hauses St. Gereon. Für den Pokal hat es zwar nicht gereicht, aber ein großer Applaus bei der Übergabe der Medaillen und Urkunden hat den Kindern ein stolzes Lächeln ins Gesicht gezaubert.