Zukunftsperspektive Sport: Das ZABS Frechen zu Gast in der Berufspraxisstufe

Was kommt nach der Schule? Um eine spannende Alternative zur klassischen Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) kennenzulernen, hatte unsere Berufspraxisstufe vor Kurzem besonderen Besuch: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZABS (Zentrum für Arbeit durch Bildung und Sport) aus Frechen waren an unserer Schule zu Gast.
Das ZABS – eine Initiative der Gold-Kraemer-Stiftung in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und dem LVR – stellte sein in Deutschland einzigartiges Konzept vor. Hier wird die Leidenschaft für den Leistungssport als Sprungbrett in den Beruf genutzt.
Bildung und Training Hand in Hand
An fünf Tagen in der Woche kombiniert das ZABS professionelles Training in den Sportarten Fußball oder Judo mit beruflicher Qualifizierung. Die Referenten berichteten anschaulich aus der Praxis:

  • Sport & Persönlichkeit: Teamgeist, Ausdauer und Pünktlichkeit werden auf dem Platz trainiert und für den Berufsnutzbar gemacht.
  • Theorie & Alltag: Neben Sport stehen Ernährungslehre, Taktik, digitale Kompetenzen und Mobilitätstraining auf dem Stundenplan.
  • Ziel Arbeitsmarkt: Durch Praktika in Partnerbetrieben bereiten sich die Teilnehmenden Schritt für Schritt auf eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vor.

Unsere Schülerinnen und Schüler waren begeistert und stellten viele Fragen. Wer sportlich motiviert ist und die Voraussetzungen für eine WfbM erfüllt, kann das ZABS bei einem Probetag in Frechen sogar selbst testen.
Ein herzliches Dankeschön an das ZABS-Team für diesen inspirierenden Vormittag, der unseren Jugendlichen gezeigt hat, wie viele innovative Wege nach der Schulzeit offenstehen!