Im Schuljahr 22/23 konnte das inklusive Projekt zum vierten Mal zwischen Gutenberg-Gymnasium und unser Schule Zum Römerturm stattfinden. Kurz vor den Sommerferien trafen sich Projektgruppen der beiden Schulen und lernten sich- begleitet von einem erlebnistherapeutischen Rahmenprogramm auf dem Rosenhof in Pulheim- kennen.
„Ziel des Projektes“ war es, sich unabhängig von der Schulform zu begegnen. Gegenseitiges Verständnis und gemeinsame Interessen zu wecken und ein „Anders Sein“ als normal zu erleben.
Die 14 Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren durften an drei Projekttagen zunächst die andere Schule und dann Anna und Uschi, zwei Therapiepferde des Vereins TheraKids e.V. kennenlernen. Die Pferde und ihre Pflege, die gemeinsame Schatzsuche durch den Wald und erste Reit- und Turnversuche auf den Pferden schweißten die Gruppe sehr schnell zusammen.
Ermöglicht wurde die Durchführung des inklusiven Projekts erneut durch die unkomplizierte und großzügige Unterstützung des Lionclubs Bergheim.
Das Gutenberg-Gymnasium, das seit 2021 mitarbeitende UNESCO- Projektschule ist, hatte die Projekttage unter das Motto „Wir blicken über den Tellerrand hinaus!“ gestellt.

Für das Rahmenprogramm sorgten die Unterstufenklassen mit einem Lied- und Tanzbeitrag. Auch die „alten Hasen“ der Ober- und Berufspraxisstufe trugen mit ihrem Tanz-Auftritt zu einer gelungenen Einschulungsfeier bei.




In Kooperation mit der Tanzschule „Come-In“ in Kerpen haben die Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufen und teilweise der Oberstufen in den letzten drei Wochen spannende Tanzstunden nehmen dürfen, um sich bestens auf den bevorstehenden Abschlussball am Freitag, den 9. Juni, vorzubereiten. Unter der fachkundigen Anleitung von Tanzlehrerin Frau Winkelmann haben die Schülerinnen und Schüler mit viel Freude den langsamen Walzer und den Discofox erlernt.
Sieben Schülerinnen und Schüler unserer Schule besuchten vom 2. bis zum 5. Mai die Jugendakademie in Walberberg. Im Rahmen von KAOA-STAR (Kein Abschluss ohne Anschluss) und begleitet von Lehrkräften unserer Schule sowie dem Integrationsfachdienst ging es dort in lockerer Atmosphäre um den Ausbau arbeitsrelevanter, sozialer Kompetenzen. Die Fahrt bot den Schülern gemeinsam mit jungen Erwachsenen drei benachbarter Förderschulen des Kreises die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und viel über Zusammenarbeit und Kooperation zu lernen. Alle hatten riesigen Spaß und würden am liebsten im kommenden Jahr wieder zum TASK-Modul nach Walberberg fahren.
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Unsere Fußballmannschaft war einer starken Gruppe zugeteilt und musste sich gegen starke Gegner behaupten. Obwohl sie lediglich einmal unentschieden spielen konnten und die anderen beiden Spiele verloren gingen, war es für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein großartiges Ereignis. Sie konnten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und hatten die Gelegenheit, sich mit anderen Fußballbegeisterten auszutauschen.
Ein besonderes Highlight des Turniers war, dass die Trainierin der Damen-Profimannschaft des FC Kölns anwesend war. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, ein Gruppenbild mit ihr zu machen und sich mit ihr über ihre Erfahrungen im Fußball auszutauschen. Auch einige Profispieler des FCs waren vor Ort, darunter auch der Trainer Steffen Baumgart, was für die Schülerinnen und Schüler natürlich ebenfalls ein großes Highlight darstellte.
Insgesamt war es ein tolles Erlebnis für unsere Mannschaft, die an diesem Turnier teilgenommen haben. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft an ähnlichen Veranstaltungen teilnehmen können und freuen uns auf weitere sportliche Herausforderungen.
Die Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufe 2 hatten kürzlich die Gelegenheit, das Max-Ernst-Museum zu besuchen und einige der Werke des berühmten Künstlers zu betrachten. Die Exkursion war Teil des Kunstunterrichts und bot den Schülerinnen und Schülern eine einzigartige Möglichkeit, Kunst hautnah zu erleben und mehr über die Biographie des Künstlers zu erfahren.
Nachdem sie die Werke von Max Ernst betrachtet hatten, ging es für die Schülerinnen und Schüler weiter ins „Fantasielabor“. Mit einem Fundus an Materialien konnten die jungen Erwachsene dort eigene Kunstwerke erstellen. Die Schülerinnen und Schüler nutzten dabei die Frottagetechnik, bei der sie mit Hilfe von Papier und Bleistift Strukturen und Muster von verschiedenen Oberflächen abpausten.
Insgesamt war der Besuch im Max-Ernst-Museum eine tolle Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufe 2. Sie konnten Kunst hautnah erleben und sich von einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts inspirieren lassen. Der Besuch war eine Bereicherung für den Kunstunterricht und wird den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.